Starke Bildung für eine starke Gesellschaft.

Bildung ist für mich mehr als Schule oder Ausbildung. Sie ist die Grundlage dafür, dass Menschen kritisch denken, sich eine eigene Meinung bilden und an Gesellschaft und Demokratie teilhaben können.

In einer Zeit, in der Orientierung schwieriger wird und Fakten zunehmend infrage gestellt werden, braucht es eine Bildung, die stärkt: die Fähigkeit, Informationen einzuordnen, politische Zusammenhänge zu verstehen und Verantwortung zu übernehmen. Das ist keine Selbstverständlichkeit, sondern eine zentrale Aufgabe einer demokratischen Gesellschaft.

Ich kenne Bildung aus verschiedenen Perspektiven: als Lehrer, als Bereichsleiter an einer Pädagogischen Hochschule und als Gemeinderat. Ich sehe täglich, wie viel Engagement Lehrpersonen leisten – und wie stark gute Bildung davon abhängt, ob die politischen Rahmenbedingungen stimmen. Bildung braucht Zeit, Ressourcen, stabile Strukturen und Wertschätzung. Sparprogramme auf dem Rücken von Schulen, Lehrpersonen oder Kindern schwächen langfristig den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Bildungspolitik wird zu grossen Teilen auf kantonaler Ebene entschieden: bei der Finanzierung der Volksschule, bei Weiterbildungen, bei Unterstützungsangeboten, in der Berufsbildung und an den Hochschulen. Genau hier will ich Verantwortung übernehmen.

Für mich heisst Bildungspolitik: investieren statt abbauen – und Bildung als zentrale Infrastruktur unserer Demokratie ernst nehmen.